05/12/2016

Arbeitsblätter

Arbeitsblätter und Ausdrucke, welche  vom Lehrkörper verteilt werden,  sind was Feines-  echt jetzt!
Aus ihnen könnte man 1a Papierflieger machen, welche dann mit militärischer Präzision gegen den Kopf eines Kommilitonen befördert würden. Wollen wir einmal ehrlich sein – so kreativ ist hier niemand, geschweige denn hätte das technische Verständnis so etwas zu entwerfen.
Eine viel einfachere Technik hingegen ist es, die Arbeitsblätter und Ausdrucke einfach in den Papierkorb zu werfen. Wem das immer noch zuviel körperliche Leistung abverlangt, der nehme sie mit nach Hause und lasse sie dort. Nun ist am nächsten Tag die Tasche auch wieder um einige Kilo leichter.
Die ausgeteilten Materialien im nächsten Unterrichtsblock wieder mitzuführen ist tragisch und verlängert das Lernen extrem.
Man stelle sich vor, man brächte keine 20 Minuten am Anfang jedes Unterrichtsblockes damit zu, abzuklären, welche Materialien man hätte mitführen müssen. Es wäre ja ein Unding, wenn diese endlosen Diskussionen, die es verhindern, dass man wirklich 90 Minuten seiner kostenbaren Lebenszeit lernt, verschwinden würden.
Einige Dozenten haben die miserable Angewohnheit, im nächsten Unterrichtsblock keine Ausdrucke und/oder Arbeitsblätter mehr auszuhändigen, aus Angst, dass etwas ihrer kostbaren Unterrichtszeit verloren gehen könnte. Dieses Vorgehen wird vom Kurs nur sehr ungern gesehn, deshalb wählte er natürlich jene, die nicht in der Lage sind, kontinuierlich die Blätter mitzunehmen und/oder diese zu verteilen, als ihre Sprecher. Somit bleibt das Chaos am Anfang eines Unterrichtsblockes, und die Zeit des Lernens wird geringer.
Falls das immer noch zu lange ist, gibt es genügend Dinge, die helfen können, effektives Lernen zu verhindern.

MAFRI

  • Cosplaycat regelmäßige Leserin :)

    Ich gebe dir recht .. die Bildung wird von Jahr
    zu Jahr schlechter. Ist ja aber auch kein wunder Mafri, denn die Generationen verdummen ja auch mit jedem Jahr. Und mann muss sie ja dumm “behalten” :)

    So wie der Fluss immer vor der Tür ist,
    so ist die Welt immer draußen.
    Und in der Welt müssen wir leben

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